Praxis für Psychotherapie und Coaching Rhein-Neckar
M.Sc.-Psych. M.A. Claudia Bach und KollegInnen

ADHS-Spezialsprechstunde für Erwachsene



Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) bestehen häufig nicht nur im Kindesalter, sondern können auch im Erwachsenenleben fortbestehen. Viele Betroffene berichten über langjährige Schwierigkeiten mit Konzentration, Organisation, innerer Unruhe oder Impulsivität, ohne dass diese bislang eindeutig eingeordnet werden konnten.
Im Rahmen einer spezialisierten Sprechstunde wird eine strukturierte diagnostische Abklärung von ADHS bzw. ADS im Erwachsenenalter angeboten. Die Diagnostik erfolgt leitlinienorientiert und differenzialdiagnostisch, da ähnliche Symptome auch im Zusammenhang mit anderen psychischen oder psychosozialen Belastungen auftreten können.


Wann kann eine Abklärung sinnvoll sein?


Wann kann eine Abklärung sinnvoll sein?
Eine diagnostische Abklärung kann hilfreich sein, wenn beispielsweise:

  • ausgeprägte Schwierigkeiten bestehen, die Aufmerksamkeit über längere Zeit aufrechtzuerhalten
  • Aufgaben häufig begonnen, aber nur schwer abgeschlossen werden können
  • Probleme mit Planung, Organisation oder Zeitmanagement auftreten
  • eine innere Unruhe oder erhöhte Impulsivität erlebt wird
  • häufig Dinge vergessen oder verlegt werden
  • wiederholt Überforderung im Alltag entsteht, obwohl grundsätzlich gute Fähigkeiten vorhanden sind

Viele Erwachsene mit ADHS haben bereits früh Strategien entwickelt, um ihre Schwierigkeiten zu kompensieren, sodass die Problematik oft erst später erkannt wird.



Ablauf der Diagnostik
Eine seriöse ADHS-Diagnostik erfolgt nicht anhand eines einzelnen Tests, sondern setzt sich aus mehreren diagnostischen Bausteinen zusammen.
Die Abklärung umfasst in der Regel:

  • eine ausführliche klinische Anamnese
  • eine strukturierte ADHS-Exploration
  • standardisierte Fragebögen
  • eine Kindheitsanamnese
  • eine sorgfältige Differentialdiagnostik
  • bei Bedarf neuropsychologische Testverfahren

Die Diagnostik orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien und berücksichtigt die individuelle Lebensgeschichte sowie mögliche Begleiterkrankungen. Die diagnostische Abklärung erfolgt leitlinienorientiert und umfasst mehrere Termine. Eine verlässliche ADHS-Diagnose kann nicht innerhalb eines einzelnen Kurztermins gestellt werden.


Umfang der diagnostischen Abklärung
Die Diagnostik erfolgt in mehreren Terminen (meist 3 Termine) und beinhaltet:

  • ausführliche diagnostische Exploration
  • Erhebung der Entwicklungsgeschichte und Kindheitsanamnese
  • differentialdiagnostische Einordnung
  • Rückmeldung der Ergebnisse und Besprechung möglicher Behandlungsoptionen

Am Ende der Diagnostik erfolgt eine transparente Rückmeldung sowie eine schriftliche diagnostische Einschätzung.

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